Analysen und Stellungnahmen

Die vierseitigen Analysen und Stellungnahmen (in Englisch: Briefing Paper) beinhalten Forschungsergebnisse zu aktuellen entwicklungspolitischen Fragestellungen. Auf Grundlage einer fundierten wissenschaftlichen Auseinandersetzung diskutieren die Autor*innen aktuelle und kontroverse Fragen der Entwicklungspolitik und der internationalen Beziehungen. Sie greifen Kontroversen in der entwicklungspolitischen Praxis auf und beziehen Position über prägnante Schlussfolgerungen und Empfehlungen. Die Analysen und Stellungnahmen richten sich an politische Entscheidungsträgerinnen und -träger und Praktiker in der Entwicklungszusammenarbeit, an Vertreter der (Fach-)Medienbranche und alle, die sich über Forschungsergebnisse zu aktuellen entwicklungspolitischen Fragestellungen informieren wollen.

Alle Ausgaben der Reihe können im Volltext kostenlos heruntergeladen werden.

2022 wurden die Reihen „Briefing Paper“ und „Analysen und Stellungnahmen“ in der neuen Publikationsreihe „IDOS Policy Brief“ zusammengeführt.

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  1. Deutschlands Finanzierung des UN-Entwicklungssystems: Eine bessere Mischung für einen stärkeren Multilateralismus
    Deutschlands Finanzierung des UN-Entwicklungssystems: Eine bessere Mischung für einen stärkeren Multilateralismus

    Weinlich, Silke / Max-Otto Baumann / Erik Lundsgaarde (2020)

    Deutschland ist ein großzügiger Geber im UNDS. Seine Finanzierung ist allerdings vielfach zweckgebunden und fragmentiert. Um den Multilateralismus wirksam zu unterstützen, sollte die Bundesregierung ihr Vorgehen stratgischer und kohärenter ausrichten.

  2. Was wir aus der Forschung zu Transitional Justice in Postkonfliktgesellschaften wissen: wesentliche Erkenntnisse für die Praxis
    Was wir aus der Forschung zu Transitional Justice in Postkonfliktgesellschaften wissen: wesentliche Erkenntnisse für die Praxis

    Fiedler, Charlotte / Karina Mross (2019)

    Stärkt Transitional Justice (TJ) Frieden in Post-Konflikt-Ländern? Dieses Papier fasst erste, politikrelevante Ergebnisse vergleichender Analysen zu TJ-Instrumenten der letzten Jahre zusammen. Diese zeigen, dass TJ zu Frieden beitragen kann, manche Instrumente aber effektiver sind als andere.

  3. Demokratieförderung und friedliche Demokratisierung nach Bürgerkriegen
    Demokratieförderung und friedliche Demokratisierung nach Bürgerkriegen

    Mross, Karina (2019)

    Während Demokratien besonders stabil sind, weisen Demokratisierungsprozesse ein erhöhtes Konfliktpotential auf. Demokratieförderung jedoch, die Demokratisierung in Post-Konflikt-Gesellschaften begleitet, kann Frieden maßgeblich stärken. Sie trägt nicht zu einem Wiederausbruch von Gewalt bei.

  4. Friedensförderung nach Bürgerkriegen: welche Arten internationaler Unterstützung sind erfolgreich?
    Friedensförderung nach Bürgerkriegen: welche Arten internationaler Unterstützung sind erfolgreich?

    Fiedler, Charlotte / Jörn Grävingholt / Karina Mross (2019)

    Wie können internationale Akteure Frieden nach Bürgerkrieg erfolgreich unterstützen? Dieses Papier zeigt, dass internationale Friedensförderung einen Unterschied machen kann. Allerdings bedingen Länderkontexte, welche Art von Unterstützung geleistet werden kann, und ob diese effektiv ist.

  5. Post-Konflikt-Gesellschaften: Chancen für den Frieden und Arten internationaler Unterstützung
    Post-Konflikt-Gesellschaften: Chancen für den Frieden und Arten internationaler Unterstützung

    Fiedler, Charlotte / Karina Mross (2017)

    n vielen Ländern, die einen Bürgerkrieg erlebt haben, drohen erneute Gewaltkonflikte. Welche Arten internationaler Unterstützung haben diese Länder erhalten und wie stehen ihre Chancen auf einen dauerhaften Frieden? Eine Auswertung neuer Daten zu Friedensförderung in 28 Post-Konfliktländern.

  6. Frieden nachhaltig fördern: Erkenntnisse der Forschung zur Wirksamkeit von Post-Konflikt-Engagement
    Frieden nachhaltig fördern: Erkenntnisse der Forschung zur Wirksamkeit von Post-Konflikt-Engagement

    Fiedler, Charlotte / Karina Mroß / Jörn Grävingholt (2016)

    Bei den meisten gewaltsamen Konflikten handelt es sich heute um wiederaufgeflammte frühere Kriege. Dies zeigt, wie schwierig es ist, nachhaltig Frieden zu stiften. Dieses Briefing Paper analysiert, welche Arten von externem Engagement sich verschiedenen Studien zufolge als wirksam erwiesen haben.

  7. Die Zukunft der europäischen Entwicklungsfinanzierung – institutionelle Reformen für nachhaltige Lösungen
    Die Zukunft der europäischen Entwicklungsfinanzierung – institutionelle Reformen für nachhaltige Lösungen

    Erforth, Benedikt / Lennart Kaplan (2019)

    Dieses Papier diskutiert die Rekonfigurierung des europäischen Entwicklungsfinanzsystems und hinterfragt wie Effizienz und Nachhaltigkeit verbessert werden können. Wir argumentieren, dass der Fokus von institutionellen stärker zu inhaltlichen Überlegungen und Partnerbelangen verschoben werden muss.

  8. Warum die internationale Entwicklungsfinanzierung für Biodiversität ausgeweitet und verbessert werden muss
    Warum die internationale Entwicklungsfinanzierung für Biodiversität ausgeweitet und verbessert werden muss

    Richerzhagen, Carmen / Jean Carlo Rodríguez / Katharina Stepping (2016)

    Zeigt Biodiversitätshilfe Wirkung? Sollten mehr oder weniger Gelder bereitgestellt werden? Welche anderen Maßnahmen sollten zur Wahrung der biologischen Vielfalt und deren nachhaltigen Nutzung ergriffen werden? Diese und andere Fragen beantwortet die vorliegende Analyse und Stellungnahme.

  9. Wege zur erfolgreichen Integration sozialverantwortlicher öffentlicher Beschaffung in Kommunen
    Wege zur erfolgreichen Integration sozialverantwortlicher öffentlicher Beschaffung in Kommunen

    Müngersdorff, Maximilian / Tim Stoffel (2020)

    Sozialverantwortliche Beschaffung ist ein starkes Politikinstrument, das Kommunen zur Erreichung der SDGs und zur Begrenzung von Menschenrechtsverletzungen in Wertschöpfungsketten nutzen können. Die praktische Umsetzung ist jedoch gering. Wir stellen Erfolgsfaktoren für eine breitere Anwendung vor.

  10. Migration und die Agenda 2030: Es zählt nur, wer gezählt wird - Migrant*innen und Geflüchtete in den Zielen nachhaltiger Entwicklung
    Migration und die Agenda 2030: Es zählt nur, wer gezählt wird - Migrant*innen und Geflüchtete in den Zielen nachhaltiger Entwicklung

    Koch, Anne / Jana Kuhnt (2020)

    Unter dem Leitgedanken „Leave no one behind“ strebt die Agenda 2030 an, die Lebensbedingun-gen armer und marginalisierter Gruppen zu verbessern. Geflüchtete und Migrant*innen werden bisher nicht systematisch berücksichtigt. Um dies zu ändern, bedarf es nach Migrationsstatus disaggregierter Daten.