Frieden und Entwicklung
Grävingholt, Jörn / Julia LeiningerExterne Publikationen (2026)
in: Hans-Joachim Gießmann / Bernhard Rinke / Bettina Engels (Hrsg.), Handbuch Frieden, Wiesbaden: Springer VS, (3. Auflage) 291-301
ISBN: 978-3-658-49643-2
DOI: https://doi.org/10.1007/978-3-658-49644-9_18
Information
Das Kapitel analysiert die wechselseitige, jedoch nicht deterministische Beziehung von Frieden und Entwicklung. Defizite in der Entwicklung erhöhen Konfliktpotenziale, während Gewalt Fortschritte rückgängig macht. Frieden führt jedoch nicht automatisch zu hohem Entwicklungsniveau, ebenso wenig garantiert Entwicklung dauerhafte Stabilität. Zentrale Faktoren sind inklusive Institutionen sowie Gleichheit. Die viele Jahrzehnte währende Programmatik, Frieden und Entwicklung gemeinsam zu denken, verliert an Bedeutung. An ihre Stelle treten sicherheits- und verteidigungspolitische Prioritäten.
Weitere IDOS-Expert*innen zu diesem Thema
-
Aleksandrova, Mariya
Climate risk governance
-
Asimeng, Emmanuel Theodore
Stadtplanung, Nachhaltigkeit
-
Bambe, Bao-We-Wal
Finance
-
Brandi, Clara
Ökonomie und Politikwissenschaft
-
Dippel, Beatrice
Komparatistik
-
Donnelly, Aiveen
Politikwissenschaft
-
Ekoh, Susan S.
Umweltwissenschaft
-
Goedeking, Nicholas
Vergleichende politische Ökonomie
-
Gutheil, Lena
Ethnologie
-
Hagenström, Paul
Internationale Beziehungen
-
Jauregui Fung, Franco
Architektur, Urbane Ballungsräume
-
Kativu, Saymore Ngonidzashe
Geographie
-
Lehmann, Ina
Politikwissenschaft
-
Löpelt, Sarah
Internationale Beziehungen und Nachhaltigkeitspolitik
-
Malerba, Daniele
Ökonomie
-
Mathis, Okka Lou
Politikwissenschaftlerin
-
Rodríguez de Francisco, Jean Carlo
Ökologische Ökonomie
-
Siriwardane-de Zoysa, Rapti
Soziologie
-
Srigiri, Srinivasa Reddy
Agrarökonom
-
Wagner, Niklas
Klima- und Wissenssoziologie
-
Yi, HyunAh
Energie- und Umweltwissenschaften
-
Zumegen, Lisa
Urbane Transformation