Die lokale Integration Geflüchteter - Erfahrungen aus NRW

Event Type
Podiumsdiskussion (hybrid)

Location / Date
Düsseldorf und Online, 29.10.2020

Organiser

Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft in Kooperation mit Deutschem Institut für Entwicklungspolitik (DIE), BICC - Bonn International Center for Conversion, DST - Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme, ZfTI - Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung, ILS - Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung


Die ökonomische, gesellschaftliche und kulturelle Integration Geflüchteter ist seit Jahren eines der vieldiskutierten Themen auf gesellschaftlicher und politischer Ebene.
Dabei stellen sich die Fragen: Welche Bedeutung haben Ankunftsquartiere? Findet durch sie eine sozialräumliche Integration überhaupt erfolgreich statt? Welche Faktoren im Leben Geflüchteter dienen als Konfliktursache und wie lässt sich dagegen agieren? Wie können integrationspolitische Konzepte die Aneignung von beruflichen Grundkompetenzen erleichtern? Kann dadurch ein angemessener Einstieg in den Arbeitsmarkt erfolgen? Wie lässt sich die gesellschaftliche Teilhabe Geflüchteter darüber hinaus verbessern und zugleich die ökonomische Abhängigkeit mindern? Welche Auswirkungen haben einheitliche Vereinbarungen der internationalen Flüchtlingspolitik auf nationaler und lokaler Ebene?

Die öffentliche Veranstaltung beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven, welche Herausforderungen im lokalen Integrationsprozess, sowohl in NRW als auch im internationalen Raum, zu meistern sind. In der anschließenden offenen Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit eines Austauschs zwischen Praxisvertreter*innen und Publikum.

 

Begrüßung

  • Dieter Bathen, Vorstandsvorsitzender, Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft

 

Grußwort

  • Joachim Stamp, Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW

 

Impulsvorträge à 10 Min.

Die Rolle von Ankunftsquartieren für sozialräumliche Integration

  • Heike Hanhörster, Senior Researcher, ILS – Institut für Landes- und Stadtentwicklungsforschung

 

„Gott sei Dank fühle ich mich jetzt nicht mehr als Flüchtling“ – Alltagsleben und Integrationsprozesse geflüchteter Menschen

  • Simone Christ, Senior Researcher, BICC – Internationales Konversionszentrum Bonn

 

Wie funktioniert Integration in den Ausbildungsmarkt? Geflüchtete in der Stadt Essen.

  • Cem Şentürk, Programmverantwortlicher Interkulturelle Kommunikation und Arbeitsmarktintegration, ZfTI – Zentrum für Türkeistudien und Integrationsforschung

 

Wie sehen effektive Berufsvorbereitungskurse für Geflüchtete in der Binnenschifffahrt und Hafenlogistik aus?

  • Cyril Alias, Fachbereichsleitung Logistik & Verkehr, DST – Entwicklungszentrum für Schiffstechnik und Transportsysteme

 

Exkurs: Wie wirken sich globale Flüchtlingspolitiken auf der lokalen Ebene aus? Erfahrungen aus Kenia

  • Eva Dick, Forschungsprogramm Transformation politischer (Un-)Ordnung, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)

 

Publikumsdiskussion (ca. 16:15 Uhr)

  • Miriam Koch, Leiterin Integrationsamt, Stadt Düsseldorf
  • Katja von Loringhoven, Leiterin DIALOGistik, Duisburger Hafen A G
  • Veye Tatah, Africa Institut für Medien, Migration und Entwicklung (AIMMAD)
  • Margret Voßeler-Deppe, MdL, Vorsitzende des Integrationsausschusses im Landtag NRW

 

Moderation

  • Julia Leininger, Leiterin Forschungsprogramm Transformation politischer (Un-)Ordnung am DIE

 

Zum Ausklang

Perspektiven der Johannes-Rau-Forschungsgemeinschaft

  • Conrad Schetter, Wissenschaftlicher Direktor des BICC und Sprecher des JRF-Leitthemas „Globalisierung & Integration“

Hinweis

Während unserer Veranstaltungen werden z.T. Foto- und/oder Filmaufnahmen gemacht, die für Zwecke der Veranstaltungsberichterstattung und allgemeinen Öffentlichkeitsarbeit in verschiedenen Medien veröffentlicht werden. Sie haben jederzeit das Recht, die Foto- oder Videograf*innen darauf hinzuweisen, dass Sie nicht aufgenommen werden möchten.