Skalenübergreifende, integrierte Energiewende für klimaresiliente, natur- und menschenfreundliche Biodiversitätspfade
Ziel von TRANS4BIO ist es, koordinierte Bemühungen zur Umsetzung der Energiewende in einer Weise unterstützen, die positive Ergebnisse für Natur und Mensch gewährleisten und gleichzeitig die Risiken einer eng gefassten Klimaschutzpolitik reduzieren.
Projektleitung:
Irit Ittner
Dr. Adis Dzebo (SEI)
Finanzierung:
EU biodiversa+ (BiodivTransform), BMFTR
Zeitrahmen:
2026 - 2029
/
Laufend
Kooperationspartner:
Sweden Environmental Institute (SEI) in Stockholm, Sweden Environmental Institute (SEI) in Tallinn, University of Pretoria, University of Western Cape
Projektbeschreibung
Die Energiewende ist unerlässlich, um negative Klimaauswirkungen zu vermeiden. Doch ihre Umsetzung kann den Verlust der biologischen Vielfalt beschleunigen und das Wohlergehen der Menschen beeinträchtigen, wenn sie nicht richtig gehandhabt wird. TRANS4BIO adressiert (1) die bestehende Diskrepanz zwischen den Agenden für Klima und Biodiversität die zu erheblichen Widersprüchen, Inkohärenz der Politik, und Umsetzungslücken führt; (2) den Wettbewerb um Raum/ Flächen zwischen erneuerbaren Energien und Biodiversitätsschutz und (3) den erhöhten Druck auf Umweltsysteme durch die Rohstoffgewinnung für die Infrastruktur der erneuerbaren Energien mit Auswirkungen, die sich über globale Lieferketten ausbreiten. Ziel ist es, Analysen bereitzustellen, die koordinierte Bemühungen zur Umsetzung der Energiewende in einer Weise unterstützen, die positive Ergebnisse für Natur und Mensch gewährleisten und gleichzeitig die Risiken einer eng gefassten Klimaschutzpolitik reduzieren. Die Forschung erstreckt sich über verschiedene Kontexte: mineralreiche Abbaugebiete in Südafrika, Offshore-Windkraftanlagen in der Nordsee, lokale Auswirkungen der Energiewende in europäischen und südafrikanischen Städten sowie globale Klima- und Biodiversitätsverhandlungen.
Das Arbeitspaket unter der Leitung von IDOS untersucht folgende Forschungsfrage: Wie können Länder ihre nationalen Energieinteressen mit dem Schutz der marinen Biodiversität bei der Entwicklung von Infrastrukturen für erneuerbare Energien in gemeinsamen grenzüberschreitenden Gebieten in Einklang bringen? Das Arbeitspaket konzentriert sich auf den Ausbau der Windenergie in der Nordsee sowie die Risiken des Verlusts der biologischen Vielfalt, insbesondere im Gebiet der Doggerbank.