Salafisten im Maghreb: Politische Ambitionen nach dem "Arabischen Frühling"
Lorch, Jasmin / Annette RankoExterne Publikationen (2016)
in: GIGA Focus Nahost 7/2016
Salafismus war in akademischen Debatten lange Zeit nur in zwei Formen bekannt: als apolitischer Quietismus und als Jihadismus. Seit dem „Arabischen Frühling“ begannen sich Salafisten jedoch auch politisch zu artikulieren und zu organisieren. In Ägypten erzielten sie 2012 sogar Wahlerfolge. Eher traditionelle islamistische Parteien sind daher in einigen arabischen Ländern von unerwarteter Seite unter Druck geraten. Im Maghreb genießen Islamisten politische Freiheiten, die auch den Salafisten zugute kommen könnten. Welche Auswirkungen hat dieser erweiterte Handlungsspielraum auf die politischen Bestrebungen von Salafisten in Marokko, Algerien und Tunesien?
Weitere IDOS-Expert*innen zu diesem Thema
-
Fiedler, Charlotte
Politikwissenschaftlerin
-
Gutheil, Lena
Ethnologie
-
Hackenesch, Christine
Politikwissenschaft
-
Leininger, Julia
Politikwissenschaftlerin
-
Li, Hangwei
Politikwissenschaft
-
Mross, Karina
Politikwissenschaftlerin
-
Nowack, Daniel
Politikwissenschaftler
-
Sinanoglu, Semuhi
Politikwissenschaften
-
Wingens, Christopher
Politikwissenschaftler