Chinas Attraktivität im Globalen Süden (CAGS)

Inwiefern – und wie genau – prägen eigene Entwicklungserfahrungen Chinas internationale Zusammenarbeit? Und wie bewerten Partnerländer im Globalen Süden den Transfer von sogenannten „Chinese Solutions“? CAGS untersucht diese Fragen anhand von Forschung in China, Brasilien, Indonesien und Südafrika. Das Projekt verbindet Sinologie und Politikwissenschaft und soll Forschungsergebnisse an Entscheidungsträger*innen und die breitere Öffentlichkeit vermitteln.

Projektleitung:
Sebastian Haug

Prof. Dr. Sabrina Habich-Sobiegalla

Projektteam:

Roland Zeidler (Associate Researcher)

Finanzierung:
Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)

Zeitrahmen:
2026 - 2029 / Laufend

Kooperationspartner:

Das Projekt wird gemeinsam von Dr. Sebastian Haug am IDOS und Prof. Dr. Sabrina Habich-Sobiegalla an der Freien Universität Berlin geleitet und vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit insgesamt 500.000 EUR für eine Laufzeit von drei Jahren gefördert.

Projektbeschreibung

Das Projekt beschäftigt sich mit einer Schnittstelle zwischen internen chinesischen Entwicklungsprozessen und der globalen Rolle der Volksrepublik China. Im Zentrum steht einerseits, wie China eigene inländische Entwicklungserfahrungen in seine internationale Zusammenarbeit einfließen lässt. Andererseits geht es darum, wie strategisch relevante Partnerländer diese Erfahrungen – oft als „Chinese Solutions“ bezeichnet – und die Zusammenarbeit mit China wahrnehmen und bewerten. Neben der Arbeit an einer Datenbank fokussiert das Projekt auf Feldforschung in Brasilien, Indonesien und Südafrika. Aufbauend auf einer interdisziplinären Herangehensweise, die Sinologie und Politikwissenschaft miteinander verbindet, legt CAGS außerdem einen Schwerpunkt auf Wissenstransfer, um Forschungsergebnisse mit Entscheidungsträger*innen und der breiteren – auch jüngeren – Öffentlichkeit zu teilen.

Publikationen