Kleinbauernförderung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit

Veranstaltungsart
Workshop

Ort / Datum
Bonn, 04.03.2020

Veranstalter

Netzwerkes entwicklungspolitischer Fachleute, Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE)


Am 4. März 2020 fand am DIE ein nicht-öffentlicher Workshop zur „Kleinbauernförderung in der deutschen Entwicklungszusammenarbeit (EZ)“ statt. Eingeladen hatten das DIE (Michael Brüntrup) und ein Team des „Netzwerkes entwicklungspolitischer Fachleute“, ein nicht-eingetragener Zusammenschluss von Gutachtern und Mitarbeitern in EZ-Organisationen. Eingeladen waren insbesondere Organisationen, die von der „Sonderinitiative Eine Welt ohne Hunger“ (SEWOH) Finanzierung für Kleinbauernförderung erhalten und im Strategischen Begleitkreis der SEWOH vertreten sind.

Kleinbauernförderung ist ein heftig umstrittenes Thema in der EZ und darüber hinaus. Unstrittig sind wesentliche Voraussetzungen und Ziele: Landwirtschaft im globalen Süden wird hauptsächlich von Kleinbäuerinnen und -bauern ausgeübt und diese müssen das Hauptziel der landwirtschaftlichen Förderung sein; der Schutz der natürlichen Ressourcen (Böden, Klima, Biodiversität) muss gewährleistet werden; und die Förderung muss die Erhaltung und Schaffung von Jobs bzw. Existenzmöglichkeiten und Ernährungssicherheit für die Mehrzahl der Menschen in Stadt und Land erreichen.

Über das „Wie“ wird allerdings heftig gestritten. Der Workshop versuchte anhand der Vorstellung von „typischen“ Interventionsansätzen der Organisationen und anhand von drei Dichotomien die Kleinbauernförderungsstrategien einzuordnen und zu diskutieren. Diese Dichotomien waren:

 

  • Ganzheitlich (livelihood) oder produktspezifisch, mit Markteinbindung in lokale/regionale oder globale Agrarsysteme
  • High- oder low-external Input Technologien
  • Privatwirtschaftliche oder öffentliche Akteure und Dienstleistungen

 

Die Workshop-Teilnehmer finden (passwortgeschützt) die Präsentationen der Organisationen und die Fotodokumentation der Ergebnisse hier.


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