Discussion Paper

Ökologische Strukturpolitik: ein starker Profilbaustein für die deutsche Entwicklungszusammenarbeit

Altenburg, Tilman / Steffen Bauer / Clara Brandi / Michael Brüntrup / Daniele Malerba / Babette Never / Anna Pegels / Andreas Stamm / Jenny To / Ulrich Volz
Discussion Paper (8/2022)

German Institute of Development and Sustainability (IDOS)

ISBN: 978-3-96021-187-7
DOI: https://doi.org/10.23661/idp8.2022
Price: 6 €

Die Weltwirtschaft steuert in Richtung ökologischer Nachhaltigkeit. Aufgrund einer immer stringenteren umwelt- und klimapolitischen Regulierung setzen sich neue nachhaltige Techno­logien und Geschäftsmodelle durch. Diese wiederum verändern Wettbewerbs­bedingungen und Standortvorteile. Kluge Strukturpolitik antizipiert solche Veränderungen; sie lenkt und fördert die heimische Wirtschaft dahingehend, dass sie frühzeitig die Chancen dieses Strukturwandels nutzt. Das gilt auch für die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung in der Entwicklungs­zusammenarbeit. Mit einer Fokussierung auf ökologische Strukturpolitik als Entwicklungsmotor könnte die deutsche Entwicklungszusammenarbeit ihr in Teilbereichen – z. B. Förderung erneuerbarer Energien, Ökostandards in Lieferketten – bereits angelegtes besonderes Profil weiter ausbauen. Im vorliegenden Impulspapier schlagen wir sieben Themen vor, die in Zukunft ein stärkeres Gewicht bekommen sollten. Diese reichen von der Gestaltung wirtschafts­politischer Rahmenbedingungen (z. B. öko-sozialer Fiskalreformen) bis hin zur Nutzung spezi­fischer neuer Marktpotenziale in Bereichen wie nachhaltiger Stadtentwicklung, Bio­ökonomie und grünem Wasserstoff. Allen Themen ist gemeinsam, dass hier ein beschäftigungswirksamer Struktur­wandel sowie klima- und umweltpolitische Ziele synergetisch miteinander verknüpft werden.

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