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Die Agenda 2030 als globaler Gesellschaftsvertrag: fünf Arenen der Transformation zur Nachhaltigkeit

Messner, Dirk
External Publications (2018)

in: Tobias Debiel (Hrsg.), Entwicklungspolitik in Zeiten der SDGs: Essays zum 80. Geburtstag von Franz Nuscheler, Duisburg: Institut für Entwicklung und Frieden (INEF); Bonn: Stiftung Entwicklung und Frieden (sef:), 179-185

ISBN: 978-3-939218-47-0
Volltext/Document

Die im September 2015 verabschiedete Agenda 2030 mit ihren 17 Zielen nachhaltiger

globaler Entwicklung (Sustainable Development Goals (SDGs)) ist ein

multilateraler Glücksfall in turbulenten Zeiten. Die Agenda 2030 kann als eine

Art Gesellschaftsvertrag der Weltgemeinschaft für globale Entwicklung interpretiert

werden, den Franz Nuscheler in vielen seiner Schriften seit den 1990er

Jahren angemahnt hat (vgl. z.B. Nuscheler 2000; Messner/Nuscheler 2006).

Denn die SGDs gelten universell, für alle Länder, auch für Industrieländer. Sie

sind damit ein Referenzrahmen für nachhaltige Entwicklung in einer entstehenden

Weltgesellschaft von bald 10 Milliarden Menschen. Und sie stehen für ein

neues globales, umfassendes und universalisierbares Wohlfahrtsverständnis.

Was wäre zu tun, um transformativen Wandel in Richtung der SDGs einzuleiten?

Fünf Arenen des Wandels sind zentral.

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