Süd-Süd- und Dreieckskooperation

Die Akteure im Globalen Süden sind zunehmend miteinander vernetzt. Die MGG-Partnerländer engagieren sich besonders aktiv in der Süd-Süd- und Dreieckskooperation. Während sich die Süd-Süd-Kooperation insbesondere auf die Zusammenarbeit zwischen Entwicklungsländern selbst bezieht, besteht die Dreieckskooperation aus der Unterstützung von Süd-Süd-Programmen durch weitere Akteure, wie z.B. Geberländer aus dem Norden, multilaterale Einrichtungen sowie andere Akteure der Entwicklungszusammenarbeit.

Die Süd-Süd- und Dreieckskooperation ist ein wichtiges Instrument für die Umsetzung der Agenda 2030 und unterstreicht die Notwendigkeit, in Partnerschaften zu investieren, welche über die traditionelle Nord-Süd-Hilfe hinausgehen. Dazu gehören auch Debatten über Finanzströme und ihre Bedeutung für die Entwicklungszusammenarbeit – sei es in Form von staatlichen oder privaten Mitteln. In diesem Zusammenhang sind neue nationale, regionale und multilaterale Institutionen – von Entwicklungsbanken bis hin zu Club-Governance-Formaten – entstanden, welche das Umfeld für Diskussionen formen und verändern.

Die Narrative und Ansätze der Akteure der Süd-Süd-Kooperation sind vielfältig und entwickeln sich ständig weiter. Zudem beteiligt sich eine wachsende Zahl von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren an Dreieckskooperationen. Durch die Förderung der Zusammenarbeit über die Nord-Süd-Grenze hinweg unterstreichen diese Kooperationen ihre Bereitschaft, Lösungen sowohl für Entwicklungs- als auch für Partnerschaftsziele zu erreichen.

IDOS und MGG-Partnereinrichtungen beteiligen sich aktiv und in enger Zusammenarbeit mit Partnern bei den Vereinten Nationen (UN), dem Network of Southern Think Tanks (NeST), der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) und anderen Akteuren an Diskussionen über Süd-Süd- und Dreieckskooperationen. Dieses Engagement schafft auch enge Verbindungen zur T20-Afrika-Standing-Group.

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