Analysen und Stellungnahmen

Die vierseitigen Analysen und Stellungnahmen (in Englisch: Briefing Paper) beinhalten Forschungsergebnisse zu aktuellen entwicklungspolitischen Fragestellungen. Auf Grundlage einer fundierten wissenschaftlichen Auseinandersetzung diskutieren die Autor*innen aktuelle und kontroverse Fragen der Entwicklungspolitik und der internationalen Beziehungen. Sie greifen Kontroversen in der entwicklungspolitischen Praxis auf und beziehen Position über prägnante Schlussfolgerungen und Empfehlungen. Die Analysen und Stellungnahmen richten sich an politische Entscheidungsträgerinnen und -träger und Praktiker in der Entwicklungszusammenarbeit, an Vertreter der (Fach-)Medienbranche und alle, die sich über Forschungsergebnisse zu aktuellen entwicklungspolitischen Fragestellungen informieren wollen.

Alle Ausgaben der Reihe können im Volltext kostenlos heruntergeladen werden.

2022 wurden die Reihen „Briefing Paper“ und „Analysen und Stellungnahmen“ in der neuen Publikationsreihe „IDOS Policy Brief“ zusammengeführt.

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  1. Koordination und Kooperation von Wasserwirtschaft, Naturschutz und Freiraumentwicklung beim Emscher-Umbau
    Koordination und Kooperation von Wasserwirtschaft, Naturschutz und Freiraumentwicklung beim Emscher-Umbau

    Tröltzsch, Jenny / Nadine Gerner / Franziska Meergans / Ulf Stein / Robynne Sutcliffe (2020)

    Die ehemals als Abwasserkanal genutzte Emscher ist Gegenstand eines langfristigen Umbaus mit dem Ziel der ökologischen Verbesserung. Zum Gelingen dieses Prozesses sind insb. sektorenübergreifende und interkommunale Koordination zwischen Wasserwirtschaft, Freiraumentwicklung und Naturschutz vonnöten.

  2. Foren, Gebühren und Datenflüsse: Koordination der Bergbau- und Wasserpolitik in der Mongolei
    Foren, Gebühren und Datenflüsse: Koordination der Bergbau- und Wasserpolitik in der Mongolei

    Schoderer, Mirja / Ines Dombrowsky (2020)

    Der Rohstoffabbau in der Mongolei beeinträchtigt Wasserqualität und –quantität. Gute legale Ausgangsvoraussetzungen für Koordination bestehen, doch um diese tatsächlich zu erreichen, müssen Stakeholder-Einbindung, Datenverfügbarkeit und Transparenz im öffentlichen Sektor gesteigert werden.

  3. Dreieckskooperationen: umfassender, dynamischer und flexibler
    Dreieckskooperationen: umfassender, dynamischer und flexibler

    Zoccal, Geovana (2020)

    Dreieckskooperation (DEK) reagiert auf zunehmende Komplexität internationaler Entwicklungzusammenarbeit und geht über die Nord-Süd-Dichotomie hinaus. DEK ist umfassender, dynamischer und flexibler geworden. Dieses Papier gibt Empfehlungen zur Weiterentwicklung von DEK für unterschiedliche Geber.

  4. Koordination in der Governance von Flussgebieten in Südspanien stärken: Kooperation, Anreize und Überzeugungsarbeit
    Koordination in der Governance von Flussgebieten in Südspanien stärken: Kooperation, Anreize und Überzeugungsarbeit

    Schütze, Nora / Andreas Thiel / Rodrigo Vidaurre / Pilar Paneque / Jesús Vargas (2020)

    Das Flussgebiet Guadalquivir (Spanien) muss landwirtschaftlichen Wasserkonsum reduzieren, um Quantitätsvorschriften der EU-Wasserrahmenrichtlinie zu erfüllen. Sektorübergreifender Austausch, Transparenz und Monitoring sollten hierfür gestärkt sowie landwirtschaftliche Wasserrechte reduziert werden.

  5. Internationale Verschuldungskrisen: Neuere Instrumente zur Umstrukturierung von Staatsanleihen
    Internationale Verschuldungskrisen:
Neuere Instrumente zur Umstrukturierung von Staatsanleihen

    Berensmann, Kathrin (2003)

  6. Neuere Vorschläge zur Erreichung von Schuldentragfähigkeit nach der HIPC-Initiative
    Neuere Vorschläge zur Erreichung von Schuldentragfähigkeit nach der HIPC-Initiative

    Berensmann, Kathrin (2004)

  7. Eine integrierte Perspektive auf die Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit
    Eine integrierte Perspektive auf die Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit

    Janus, Heiner / Paul Marschall / Hannes Öhler (2020)

    Diese Publikation schlägt einen integrativen Ansatz zur Bewertung der Wirksamkeit von Entwicklungszusammenarbeit jenseits von vier fragmentierten Communities vor. Dieser Ansatz kann Entwicklungsorganisationen und Forscher*innen unterstützen, ihre Beiträge besser auf die Agenda 2030 auszurichten.

  8. Wege zur erfolgreichen Integration sozialverantwortlicher öffentlicher Beschaffung in Kommunen
    Wege zur erfolgreichen Integration sozialverantwortlicher öffentlicher Beschaffung in Kommunen

    Müngersdorff, Maximilian / Tim Stoffel (2020)

    Sozialverantwortliche Beschaffung ist ein starkes Politikinstrument, das Kommunen zur Erreichung der SDGs und zur Begrenzung von Menschenrechtsverletzungen in Wertschöpfungsketten nutzen können. Die praktische Umsetzung ist jedoch gering. Wir stellen Erfolgsfaktoren für eine breitere Anwendung vor.

  9. Migration und die Agenda 2030: Es zählt nur, wer gezählt wird - Migrant*innen und Geflüchtete in den Zielen nachhaltiger Entwicklung
    Migration und die Agenda 2030: Es zählt nur, wer gezählt wird - Migrant*innen und Geflüchtete in den Zielen nachhaltiger Entwicklung

    Koch, Anne / Jana Kuhnt (2020)

    Unter dem Leitgedanken „Leave no one behind“ strebt die Agenda 2030 an, die Lebensbedingun-gen armer und marginalisierter Gruppen zu verbessern. Geflüchtete und Migrant*innen werden bisher nicht systematisch berücksichtigt. Um dies zu ändern, bedarf es nach Migrationsstatus disaggregierter Daten.

  10. Steuer- und Sozialpolitik: ein unterschätzter Beitrag zur sozialen Kohäsion
    Steuer- und Sozialpolitik: ein unterschätzter Beitrag zur sozialen Kohäsion

    Burchi, Francesco / Armin von Schiller / Christoph Strupat (2020)

    Die Frage, was Gesellschaften zusammenhalten und welche Politik soziale Kohäsion stärkt wird auf nationaler und internationaler Ebene immer prominenter diskutiert. In diesem Briefing-Papier wird der unterschätzter potentielle Beitrag von Steuer- und Sozialpolitik zu sozialer Kohäsion erörtert.